Schubabschaltung

Neuprogrammierung der Schubabschaltung.

 

Die Schubabschaltung wird bereits seit Jahrzehnten serienmäßig bei den Motoren verbaut. Anfänglich bei den Dieseln, später dann auch bei den Benzinmotoren. Die dient einem geringeren CO2 Ausstoß, reduziert Kraftstoffverbrauch und erhöht dadurch die Effizienz der Motoren. Im Schubbetrieb – sofern die Drehzahl des Motors sich oberhalb der Leerlaufdrehzahl befindet und der Fahrer kein Gas gibt – wird die Kraftstoffzufuhr vollständig getrennt. Der Motor läuft in diesem Moment völlig Emmissionslos rein durch den Schub bzw. die Massenträgheit (ganz einfach zu Testen durch die Momentane Verbrauchsanzeige und nicht zu verwechseln mit dem Segelmodus, also das automatische Schalten in den Leerlauf bei einigen aktuellen Automatikgetrieben). Erst wenn die Motordrehzahl wieder in Richtung Leerlaufdrehzahl sinkt, wird wiederum Kraftstoff hinzu gegeben, um den Motor am Laufen zu halten. Während die Schubabschaltung aktiv ist, entstehen also keine Abgase, wodurch auch der Abgassound kaum wahrzunehmen ist.

 

Bei der Programmierung der Schubabschaltung geht es grob gesagt darum, die Kraftstoffzufuhr nicht zu trennen und somit Fehlzündungen zu erzeugen, um das Blubbern in der Abgasanlage zu generieren. Die Schubabschaltung wird nicht gänzlich deaktiviert, sondern lediglich etwas nach hinten verlagert. Die Änderung ist sehr Aufwendig und geschieht – entgegen vieler Gerüchte in Foren und co – nicht mit VCDS, sondern durch eine komplett neue Abstimmung der Motorsteuerung im Schubbetrieb, Aufgrund des Aufwanders bieten wie die Deaktivierung der Schubabschaltung nur in Verbindung mit einer unserer Kennfeldfoptimierungen an.